Wind und Wellen spüren

Auf unserem diesjährigen Vereinsausflug ans Steinhuder Meer konnten wir über das Pfingstwochenende reichlich Wind und Wellen spüren. Möglich gemacht hat das u.a. die freundliche Aufnahme des Segelvereins Steinhude, bei dem wir uns auf diese Weise nochmals ganz herzlich bedanken.

Da der Wind über das Wochenende zunahm, konnten wir nur eingeschränkt unserer Segelleidenschaft nachkommen. Schwache bis mäßige Brise (das sind 3 – 4 Beaufort) waren für uns noch segelbar, 5 Beaufort, eine frische Brise, waren dann schon grenzwertig und nicht alle wollten das Risiko eingehen, zu kentern. Am Pfingstsonntag meldete dann Windfinder sogar 7 Beaufort in Böen. So entschlossen wir uns schweren Herzens die Boote wieder reisefertig zu machen und vorzeitig die Rückreise anzutreten.

Aber zurück zu den schönen Momenten. Bei westlichen Winden bot es sich an von Steinhude in Richtung Mardorf einmal quer über das Steinhuder Meer zu segeln. Das sind immerhin zwei Seemeilen. Da lohnt es sich schon fast Meilen zu sammeln.

Da der Wind recht kräftig war, kamen die Boote sehr schön ins Gleiten aber dazu war auch das seglerisches Geschick der Crew beim Aussteuern der Böen erforderlich. Die Vorschoter bekamen die ein oder andere Dusche von der Seite, denn es spritze hin und wieder ganz schön.

Zum Glück blieb uns solange wir auf dem Wasser waren die Dusche von oben erspart.

So ein Vereinsausflug lebt allerdings nicht nur von den sportlichen Aktivitäten, sondern Pflege von Gemeinschaft und Geselligkeit gehören ebenso dazu. Insofern nutzten wir die Zeit zum gemeinsamen Essen und Trinken mit guten Gesprächen und allerlei Geschichten, Diskussionen und Döntjes.

Auch wenn wir uns etwas weniger Wind gewünscht hätten, nehmen wir dennoch vom Wochenende viele schöne Erinnerungen mit.

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